Worauf ist zu achten?
Erstens: Vereinbaren Sie am besten grundsätzlich einen Beratungstermin. Ein Brautkleidkauf ist kein schnelles Shopen, da braucht man Zeit, und die möchte sich auch das Personal nehmen.
Zweitens. Steuern Sie nie mehr als drei Fachgeschäfte an. Je mehr Sie gesehen und anprobiert haben, desto schwieriger wird die Entscheidung. Kleiner Tipp: Wenn Sie sich mit einem Kleid wohl fühlen und Ihr Bauch sagt: "Das ist es!", dann wühlen Sie nicht weiter. Glauben Sie der Erfahrung aller Bräute vor Ihnen: Es kommt nichts Besseres nach!
Drittens: Gehen Sie frisch geduscht, mit neutralen Dessous und unaufdringlich parfümiert zur Brautkleidanprobe. Auch aufs üppige Make-up sollten Sie diesmal verzichten. Schließlich möchten doch auch Sie keine verschmierten Kleider präsentiert bekommen.
Viertens: Brautmode ist kostbar. Lassen Sie die Finger davon, sich zwischen den Kleidern durchzuwursteln und sie einfach hervorzuziehen. Überlassen Sie dies den Verkäuferinnen. Die wissen genau, wie sie mit kostbaren Stoffen umzugehen haben und helfen Ihnen auch bei der Anprobe. Genießen Sie einfach, von vorne bis hinten bedient zu werden.
Fünftens: Beachten Sie, dass mögliche Änderungen nicht im Kaufpreis enthalten sind, sondern extra berechnet werden. Dabei gilt die Regel: Je aufwändiger, desto teuerer. Während das Kürzen des Rockes sicher schneller erledigt ist, kann eine Änderung der Taille an einem bestickten oder paillettenverzierten Kleid dauern, da das Design am Ende ja wieder stimmig aussehen muss. Lassen Sie sich deshalb auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag geben.
Sechstens: Vergessen Sie die Accessoires nicht! Es bietet sich an, sie gleich mit auszuwählen, wenn Sie ohnehin schon Ihre Traumrobe tragen.